Roulette Online in Deutschland

Roulette zählt zu den bekanntesten Casinospielen und folgt einem einfachen Prinzip: Eine Kugel entscheidet, welche Zahl auf dem rotierenden Kessel gewinnt. Spieler setzen zuvor auf einzelne Zahlen, Farben oder bestimmte Zahlenbereiche. Je nach Einsatzart unterscheiden sich die Gewinnwahrscheinlichkeiten und Auszahlungen.

BesteCasinoGuide erklärt die Spielregeln, stellt die wichtigsten Roulette-Varianten vor und zeigt, wie Einsätze, Tischlimits und der Hausvorteil zusammenhängen. So erhalten Sie einen fundierten Überblick über Roulette und seine Besonderheiten.

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    37 oder 38 Zahlen
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    Innen- & Außenwetten
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    Auszahlungen erklärt
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    Hausvorteil im Blick

Online Casinos mit Roulette

Welche Online Casinos bieten ein überzeugendes Roulette-Angebot? Unsere Redaktion hat die nachfolgenden Anbieter anhand ihrer Spielauswahl, verfügbaren Roulette-Varianten, Einsatzlimits und Spielbedingungen bewertet und empfiehlt sie auf Grundlage dieser Kriterien.

Entdecken Sie unsere Roulette-Casino-Empfehlungen und finden Sie heraus, welche Besonderheiten die einzelnen Anbieter auszeichnen. Die jeweiligen Casino-Tests liefern Ihnen zusätzliche Informationen zu Spielangebot, Zahlungsmethoden und weiteren wichtigen Kriterien.

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Was ist Roulette?

Roulette ist ein klassisches Casinospiel, bei dem eine kleine Kugel über ein rotierendes Zahlenrad rollt und schließlich in einem nummerierten Fach liegen bleibt. Vor jedem Durchgang setzen die Spieler auf das erwartete Ergebnis. Dabei können sie eine einzelne Zahl, mehrere Zahlen oder bestimmte Eigenschaften wie Rot oder Schwarz, Gerade oder Ungerade wählen. Welche Wetten gewinnen, entscheidet ausschließlich das Zahlenfach, in dem die Kugel zum Stillstand kommt.

Das Spielprinzip ist leicht verständlich, bietet durch die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten jedoch zahlreiche Variationen. Beim europäischen Roulette stehen 37 Zahlenfächer zur Verfügung, während das amerikanische Roulette mit einer zusätzlichen Doppelnull insgesamt 38 besitzt. Sobald keine Einsätze mehr angenommen werden, können Spieler den Ausgang der laufenden Runde nicht mehr beeinflussen. Die Gewinnwahrscheinlichkeit hängt von der gewählten Wettart und der jeweiligen Roulette-Variante ab.

Roulette Icon

Roulette Regeln einfach erklärt

Die Grundregeln beim Roulette sind einfach: Spieler platzieren ihre Einsätze auf einem nummerierten Spielfeld und setzen darauf, in welchem Fach die Kugel zum Stillstand kommt. Als Grundlage dient das europäische Roulette mit 37 Zahlenfächern von 0 bis 36. Die folgenden Regeln erklären die wichtigsten Bestandteile des Spiels:
  • Zahlen und Farben: Die Zahlen 1 bis 36 sind in 18 rote und 18 schwarze Felder unterteilt. Die Null (0) ist grün und gehört zu keiner der beiden Farben.
  • Einsatzmöglichkeiten: Spieler können auf einzelne Zahlen, mehrere benachbarte Zahlen auf dem Tableau oder bestimmte Zahlengruppen setzen. Dazu gehören beispielsweise Rot oder Schwarz, Gerade oder Ungerade sowie die drei Dutzende.
  • Platzierung der Einsätze: Die Jetons werden auf den entsprechenden Feldern oder Linien des Spieltableaus platziert. Ihre Position bestimmt, welche Zahlen der jeweilige Einsatz abdeckt.
  • Ende der Einsatzphase: Sobald der Croupier die Annahme weiterer Einsätze beendet, dürfen für die laufende Runde keine zusätzlichen Jetons mehr gesetzt oder bestehende Einsätze verändert werden.
  • Gewinn und Verlust: Entscheidend ist ausschließlich die Zahl, in deren Fach die Kugel liegen bleibt. Einsätze, die dieses Ergebnis abdecken, gewinnen entsprechend der jeweiligen Auszahlungsquote. Alle anderen Einsätze verlieren.
  • Bedeutung der Null: Fällt die Kugel auf die Null, verlieren beim europäischen Roulette die meisten Einsätze auf Zahlengruppen, darunter Rot/Schwarz und Gerade/Ungerade. Bei bestimmten französischen Regeln können für einfache Chancen Sonderregelungen gelten.

Classic Roulette

Der Ablauf einer Roulette-Runde

Beim Roulette folgt jede Spielrunde einem festen Ablauf. Von der Auswahl des Tisches über die Platzierung der Jetons bis zur Ermittlung des Ergebnisses sind nur wenige Schritte erforderlich. So läuft eine typische Runde beim europäischen Roulette ab:

Schritt 1

Roulette-Tisch auswählen

Wählen Sie einen Roulette-Tisch und prüfen Sie die geltenden Mindest- und Höchsteinsätze. Achten Sie darauf, welche Spielvariante angeboten wird.

Schritt 2

Einsatzart bestimmen

Entscheiden Sie, auf welches Ergebnis Sie setzen möchten. Möglich sind beispielsweise einzelne Zahlen, bestimmte Zahlenkombinationen oder einfache Chancen wie Rot und Schwarz.

Schritt 3

Jetons platzieren

Legen Sie Ihre Jetons auf die gewünschten Felder des Tableaus. Solange die Einsatzphase geöffnet ist, können Sie Ihre Wetten je nach Spieloberfläche noch anpassen.

Schritt 4

Kugel und Ergebnis abwarten

Der Croupier setzt das Rad und die Kugel in Bewegung. Nach dem Ende der Einsatzphase sind keine Änderungen mehr möglich. Sobald die Kugel in einem Zahlenfach liegen bleibt, steht das Ergebnis fest.

Schritt 5

Gewinne und Verluste abrechnen

Gewinnende Einsätze werden entsprechend ihrer Auszahlungsquote abgerechnet. Verlorene Einsätze werden eingezogen. Anschließend beginnt die nächste Runde.

Welche Roulette-Einsätze gibt es?

Beim Roulette entscheidet die Position der Jetons auf dem Spieltableau darüber, welche Zahlen ein Einsatz abdeckt. Dabei unterscheidet man zwischen Innenwetten (Inside Bets) auf einzelne Zahlen oder kleinere Zahlenkombinationen und Außenwetten (Outside Bets) auf größere Zahlengruppen. Je mehr Zahlen ein Einsatz umfasst, desto höher ist grundsätzlich die Trefferwahrscheinlichkeit und desto niedriger fällt die Auszahlung aus.

Plein

1

Ein Einsatz auf eine einzelne Zahl, beispielsweise die 17.

Cheval

2

Ein Einsatz auf zwei benachbarte Zahlen mit gemeinsamer Feldgrenze, beispielsweise 17 und 20.

Transversale pleine

3

Ein Einsatz auf drei Zahlen einer waagerechten Reihe, beispielsweise 16, 17 und 18.

Carré

4

Ein Einsatz auf vier Zahlen, die auf dem Tableau ein Quadrat bilden, beispielsweise 17, 18, 20 und 21.

Transversale simple (Sixain)

5

Ein Einsatz auf sechs Zahlen aus zwei benachbarten Dreierreihen, beispielsweise 16 bis 21.

Rot / Schwarz

6

Ein Einsatz auf eine der beiden Farben mit jeweils 18 Zahlen.

Gerade / Ungerade

7

Ein Einsatz auf die 18 geraden oder 18 ungeraden Zahlen zwischen 1 und 36.

Manque / Passe

8

Ein Einsatz auf die Zahlen 1 bis 18 (Manque) oder 19 bis 36 (Passe).

Dutzend

9

Ein Einsatz auf einen der drei Zahlenbereiche 1–12, 13–24 oder 25–36.

Kolonne

10

Ein Einsatz auf eine der drei senkrechten Zahlenspalten mit jeweils zwölf Zahlen.

Roulette-Auszahlungen: Quoten nach Einsatzart

Beim Roulette richtet sich die Auszahlung nach der gewählten Einsatzart. Je weniger Zahlen eine Wette abdeckt, desto höher ist in der Regel die Auszahlungsquote. Gleichzeitig sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass der Einsatz gewinnt. Die folgende Tabelle zeigt die Standardquoten beim europäischen Roulette mit einer Null.
Einsatzart Abgedeckte Zahlen Auszahlung
Plein 1 35:1
Cheval 2 17:1
Transversale pleine 3 11:1
Carré 4 8:1
Transversale simple (Sixain) 6 5:1
Rot / Schwarz 18 1:1
Gerade / Ungerade 18 1:1
Manque / Passe 18 1:1
Dutzend 12 2:1
Kolonne 12 2:1

Wichtig:

Die angegebenen Auszahlungsquoten beziehen sich auf den Nettogewinn. Bei einem erfolgreichen Plein-Einsatz von 1 € beträgt der Gewinn 35 €. Einschließlich des ursprünglichen Einsatzes werden insgesamt 36 € zurückgezahlt. Bei speziellen Roulette-Varianten oder abweichenden Tischregeln können andere Auszahlungsbedingungen gelten.

Die wichtigsten Roulette-Varianten

Roulette wird online in verschiedenen Ausführungen angeboten. Die klassischen Varianten unterscheiden sich vor allem durch die Anzahl der Zahlenfächer und besondere Tischregeln. Moderne Live-Roulette-Spiele ergänzen das bekannte Spielprinzip um kürzere Runden, automatische Roulettekessel oder zusätzliche Multiplikatoren. Die folgenden Varianten zeigen die wichtigsten Unterschiede.

Roulette Icon

Europäisches Roulette

Besonderheit: Eine Null

Die klassische Variante mit 37 Zahlenfächern von 0 bis 36. Bei den üblichen Auszahlungsquoten beträgt der Hausvorteil rund 2,70 %.

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Französisches Roulette

Besonderheit: La Partage

Auch hier gibt es 37 Zahlenfächer. Französische Bezeichnungen und besondere Tischregeln prägen diese Variante. La Partage kann den Verlust bei einfachen Chancen auf die Hälfte begrenzen.

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Amerikanisches Roulette

Besonderheit: 0 und 00

Neben den Zahlen 1 bis 36 besitzt das Rad eine Null und eine Doppelnull. Dadurch steigt der Hausvorteil bei den üblichen Standardwetten auf rund 5,26 %.

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Speed Roulette

Besonderheit: Kürzere Spielrunden

Diese Live-Variante verkürzt die Dauer einer Spielrunde durch einen beschleunigten Ablauf. Das grundlegende Roulette-Prinzip bleibt dabei erhalten.

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Auto Roulette

Besonderheit: Automatischer Kessel

Ein automatisierter Roulettekessel übernimmt die Drehung und den Kugelwurf. Das Spiel kommt ohne Croupier aus und verwendet ein reales Roulette-Rad.

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Lightning Roulette

Besonderheit: Zufällige Multiplikatoren

Diese Live-Roulette-Variante von Evolution ergänzt das klassische Spiel um zufällig ausgewählte Glückszahlen mit erhöhten Auszahlungen. Dafür gelten bei bestimmten Zahlenwetten angepasste Standardquoten.

Roulette Wahrscheinlichkeiten und Hausvorteil

Beim Roulette hängt die Gewinnwahrscheinlichkeit davon ab, wie viele Zahlen ein Einsatz abdeckt und wie viele Zahlenfächer der Roulettekessel besitzt. Beim europäischen Roulette mit 37 Fächern liegt die Wahrscheinlichkeit für eine bestimmte Zahl bei rund 2,70 %. Ein Einsatz auf Rot oder Schwarz deckt dagegen jeweils 18 Zahlen ab und gewinnt mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 48,65 %.

Die grüne Null ist der entscheidende Grund dafür, dass einfache Chancen wie Rot und Schwarz keine Gewinnwahrscheinlichkeit von 50 % erreichen. Sie gehört weder zu den roten noch zu den schwarzen Zahlen und zählt auch nicht als gerade oder ungerade. Beim amerikanischen Roulette kommt die Doppelnull hinzu. Dadurch steigt das mathematische Risiko für Spieler bei den üblichen Auszahlungsquoten.

Der Hausvorteil beschreibt den rechnerisch erwarteten Verlust der Spieler im Verhältnis zu ihren Einsätzen über sehr viele Spielrunden. Der RTP (Return to Player) gibt an, welcher Anteil der eingesetzten Beträge theoretisch wieder an die Spieler ausgezahlt wird. Beide Werte ergeben zusammen 100 %. Sie sind langfristige mathematische Kennzahlen und erlauben keine Vorhersage über das Ergebnis einer einzelnen Runde.

Roulette-Variante Zahlenfächer Hausvorteil Theoretischer RTP
Europäisches Roulette 37 2,70 % 97,30 %
Französisches Roulette (La Partage)* 37 1,35 % 98,65 %
Amerikanisches Roulette 38 5,26 % 94,74 %

La Partage und En Prison: Was passiert bei einer Null?

Bei La Partage erhalten Spieler die Hälfte ihres Einsatzes zurück, wenn die Kugel auf die Null fällt und sie auf eine einfache Chance wie Rot oder Schwarz gesetzt haben. Der Hausvorteil sinkt dadurch für diese Wetten von rund 2,70 % auf 1,35 %.

Bei En Prison bleibt ein entsprechender Einsatz nach einer Null zunächst für die nächste Runde gesperrt. Gewinnt der Einsatz beim folgenden Dreh, erhält der Spieler nach der üblichen Regel seinen ursprünglichen Einsatz ohne zusätzlichen Gewinn zurück. Verliert er, wird der Einsatz eingezogen. Für eine erneute Null können abweichende Tischregeln gelten. Entscheidend sind deshalb die Bedingungen der jeweiligen Roulette-Variante.

Roulette-Strategien und Setzsysteme

Beim Roulette gibt es verschiedene Setzsysteme, mit denen Spieler die Höhe ihrer Einsätze nach festen Regeln verändern. Besonders bekannt sind Martingale, Fibonacci und D’Alembert. Sie unterscheiden sich darin, wie der Einsatz nach einem Gewinn oder Verlust angepasst wird.

Keine dieser Methoden kann jedoch den Hausvorteil überwinden oder die Gewinnwahrscheinlichkeit einer einzelnen Runde verbessern. Entscheidend ist deshalb, die Funktionsweise und die finanziellen Risiken der jeweiligen Systeme zu verstehen.

Martingale-System

Prinzip: Einsatzverdopplung nach Verlusten

Bei diesem System wird der Einsatz auf eine einfache Chance nach jedem Verlust verdoppelt. Nach einem Gewinn beginnt die Folge erneut mit dem Grundeinsatz. Eine erfolgreiche Folge kann die vorherigen Verluste ausgleichen. Bei längeren Verlustserien steigen die erforderlichen Einsätze jedoch exponentiell.

Fibonacci-System

Prinzip: Einsatzfolge nach Fibonacci-Zahlen

Die Einsätze folgen der Zahlenreihe 1, 1, 2, 3, 5, 8 und so weiter. Nach einem Verlust rückt der Spieler eine Position vor, nach einem Gewinn üblicherweise zwei Positionen zurück. Die Einsätze steigen zunächst langsamer als bei Martingale, können bei anhaltenden Verlusten aber ebenfalls erheblich anwachsen.

D’Alembert-System

Prinzip: Schrittweise Erhöhung und Senkung

Nach einem Verlust erhöht sich der Einsatz um eine festgelegte Einheit, nach einem Gewinn wird er um eine Einheit reduziert. Der Einsatz sinkt dabei nicht unter den festgelegten Grundeinsatz. Die schrittweise Anpassung fällt weniger stark aus als bei Martingale, verhindert jedoch keine größeren Verluste.

Feste Einsätze und Budgetgrenzen

Prinzip: Konstante Einsätze und Ausgabenkontrolle

Bei gleichbleibenden Einsätzen bleibt der Betrag pro Runde konstant. Ein zuvor festgelegtes Budget hilft dabei, die Ausgaben zu begrenzen. Wer außerdem eine Roulette-Variante mit geringerem Hausvorteil wählt, reduziert den rechnerisch erwarteten Verlust pro eingesetztem Euro. Eine sichere Gewinnmethode ist auch das nicht.

Warum garantieren Roulette-Strategien keinen Gewinn?

Jede Roulette-Runde ist ein unabhängiges Zufallsereignis. Selbst wenn zehnmal hintereinander Schwarz erscheint, bleibt die Wahrscheinlichkeit für Rot beim nächsten Dreh unverändert. Setzsysteme können daran nichts ändern.

Zudem begrenzen Tischlimits und das verfügbare Spielbudget die mögliche Höhe der Einsätze. Gerade bei Systemen mit steigenden Beträgen kann eine längere Verlustserie dazu führen, dass die geplante Einsatzfolge nicht fortgesetzt werden kann. Roulette-Strategien sollten deshalb nicht als verlässlicher Weg zu regelmäßigen Gewinnen verstanden werden.

Roulette-Einsätze und Tischlimits

Beim Roulette legen die Tischlimits fest, welche Beträge für eine Spielrunde oder bestimmte Einsatzarten zulässig sind. Der Mindesteinsatz bezeichnet den kleinsten erlaubten Betrag, während der Höchsteinsatz die jeweilige Obergrenze bestimmt. Diese Werte unterscheiden sich je nach Roulette-Tisch und Spielvariante.

Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen den Limits für einzelne Wetten und dem gesamten Einsatz einer Runde. Für Innenwetten wie Plein oder Cheval können andere Grenzen gelten als für Außenwetten wie Rot/Schwarz oder Dutzend. Zudem ist nicht bei jedem Roulette-Tisch ein gemeinsames Höchstlimit für sämtliche Einsätze vorgesehen.

Tischlimit und Gesamteinsatz – ein Beispiel

Angenommen, ein Roulette-Tisch erlaubt höchstens 20 € auf eine einzelne Zahl. Ein Spieler setzt 10 € auf die 17, weitere 10 € auf die 20 und zusätzlich 15 € auf Rot.

  • 10 € auf die 17: Einsatz auf eine einzelne Zahl.
  • 10 € auf die 20: Ein weiterer Einsatz auf eine einzelne Zahl.
  • 15 € auf Rot: Eine zusätzliche Außenwette.
  • 35 € Gesamteinsatz: Die Summe aller drei Wetten in dieser Runde.

Ob diese Kombination zulässig ist, hängt von den weiteren Tischregeln ab. Das Höchstlimit von 20 € für eine einzelne Zahl bedeutet nicht automatisch, dass insgesamt nur 20 € pro Runde gesetzt werden dürfen.

Spielbudget und Verlustgrenzen

Die Einsatzgrenzen eines Roulette-Tisches sind nicht mit dem persönlichen Spielbudget gleichzusetzen. Auch wenn ein Tisch höhere Beträge erlaubt, sollten Spieler vorab festlegen, wie viel Geld sie insgesamt einsetzen und höchstens verlieren möchten.

Ein festes Verlustlimit hilft dabei, die eigenen finanziellen Grenzen einzuhalten. Verlorene Einsätze sollten nicht durch höhere Wetten ausgeglichen werden. Vor Spielbeginn empfiehlt es sich außerdem, die vollständigen Tischregeln zu prüfen, da Mindestbeträge, Höchsteinsätze und mögliche Auszahlungsgrenzen unterschiedlich geregelt sein können.

Online Roulette und Live Roulette im Vergleich

Roulette kann online als digitales Spiel mit Zufallszahlengenerator (RNG) oder als Live Roulette mit einem echten Roulettekessel angeboten werden. Während beim digitalen Roulette das Ergebnis elektronisch ermittelt wird, verfolgen Spieler beim Live Roulette den Kugellauf über eine Videoübertragung. Unterschiede bestehen vor allem beim Spielablauf, bei der Bedienung und den verfügbaren Funktionen.
Kriterium Digitales Roulette (RNG) Live Roulette
Technische Umsetzung Ein Zufallszahlengenerator ermittelt das Ergebnis. Der Roulettekessel wird digital dargestellt. Ein echter Roulettekessel wird per Video übertragen. Je nach Spiel erfolgt der Kugelwurf durch einen Croupier oder einen automatisierten Mechanismus.
Spieltempo Häufig kurze Spielrunden. Bei vielen Spielen kann der Spieler den nächsten Dreh selbst starten. Meist feste Einsatzphasen und ein vorgegebener Rundenablauf. Einzelne Varianten ermöglichen ein individuelles Tempo.
Spieloberfläche Vollständig digitale Darstellung mit virtuellem Roulettekessel, Einsatzfeldern und Jetons. Videoübertragung des echten Roulettekessels mit digitalen Einsatzfeldern und Jetons.
Interaktion Bedienung über die Spielsoftware, üblicherweise ohne persönlichen Kontakt. Bei Live-Tischen mit Croupier ist häufig eine Kommunikation über den Chat möglich. Automatisierte Tische kommen ohne Croupier aus.
Spielvarianten Klassische Roulette-Varianten sowie digitale Sonderversionen mit zusätzlichen Funktionen. Klassische Live-Tische, automatisierte Varianten und Spiele mit besonderen Zusatzmechaniken.
Einsatzlimits Mindest- und Höchsteinsätze richten sich nach der jeweiligen Spielversion und ihren Regeln. Die Einsatzgrenzen hängen vom gewählten Tisch ab. Für bestimmte Wettarten können gesonderte Limits gelten.
Gewinnwahrscheinlichkeit Abhängig von der Anzahl der Zahlenfächer und der gewählten Einsatzart. Bei gleicher Anzahl von Zahlenfächern und identischen Einsatzarten gelten dieselben Trefferwahrscheinlichkeiten.

Wichtig:

Digitales Roulette und Live Roulette unterscheiden sich hauptsächlich in der technischen Umsetzung und im Spielablauf. Das Live-Format bietet durch den echten Roulettekessel eine andere Darstellung des Spiels, führt aber nicht automatisch zu besseren Gewinnchancen. Für den mathematischen Hausvorteil sind insbesondere die Zahlenfächer, die Auszahlungsquoten und mögliche Sonderregeln entscheidend.

Roulette kostenlos spielen

Wer Roulette ohne echtes Geld ausprobieren möchte, kann bei ausgewählten Spielen einen kostenlosen Demomodus nutzen. Die Einsätze erfolgen dabei mit virtuellem Guthaben, sodass kein eigenes Geld eingesetzt werden muss. Auf diese Weise lassen sich die Bedienung des Spieltableaus, verschiedene Einsatzarten und die dazugehörigen Auszahlungen kennenlernen. Ob dafür eine Registrierung erforderlich ist, hängt vom jeweiligen Anbieter ab.

Der Demomodus eignet sich besonders dazu, die Roulette-Regeln zu verstehen und den Spielablauf kennenzulernen. Da ausschließlich virtuelles Guthaben verwendet wird, können erzielte Gewinne nicht ausgezahlt werden. Allerdings steht diese Möglichkeit nicht bei jeder Roulette-Version zur Verfügung. Insbesondere bei Live Roulette kann der Zugang zu kostenlosen Spielrunden eingeschränkt sein oder vollständig fehlen.

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Ist Online Roulette in Deutschland erlaubt?

Online Roulette ist in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Die rechtliche Grundlage bildet der Glücksspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV 2021). Roulette gehört zur Kategorie der Online-Casinospiele. Für deren Zulassung und Beaufsichtigung sind die zuständigen Behörden der einzelnen Bundesländer verantwortlich. Ob und unter welchen Bedingungen Online Roulette angeboten werden darf, richtet sich nach den jeweiligen landesrechtlichen Regelungen.

Dabei ist zwischen Online-Casinospielen und virtuellen Automatenspielen zu unterscheiden. Während die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) für die Erlaubniserteilung und Aufsicht bei virtuellen Automatenspielen zuständig ist, liegt die Genehmigung von Online-Casinospielen bei den Ländern. Eine deutsche Erlaubnis für Online-Slots berechtigt einen Anbieter deshalb nicht automatisch, auch Roulette anzubieten.

Auch eine Glücksspiellizenz aus Malta, Curaçao oder einem anderen Staat ersetzt nicht die nach deutschem Recht erforderliche Erlaubnis. Entscheidend ist, ob der Betreiber für sein konkretes Roulette-Angebot im jeweiligen Bundesland zugelassen ist.

So prüfen Sie die Erlaubnis eines Roulette-Anbieters

Die amtliche Whitelist der GGL führt Glücksspielanbieter auf, die über eine deutsche Erlaubnis oder Konzession verfügen. Bei der Überprüfung eines Roulette-Angebots sind drei Angaben besonders wichtig:

  • Glücksspielart: Der Anbieter muss für „Online-Casinospiele“ zugelassen sein. Eine Erlaubnis ausschließlich für „Virtuelle Automatenspiele“ reicht nicht aus.
  • Internetseite: Die tatsächlich genutzte Internetadresse muss dem entsprechenden erlaubten Angebot zugeordnet sein.
  • Vertriebsgebiet: Die Erlaubnis muss für das Bundesland gelten, in dem das Angebot genutzt werden soll. Eine regionale Zulassung ist nicht automatisch bundesweit gültig.

Zusätzlich müssen erlaubte Glücksspielanbieter auf ihrer Internetseite über ihre staatliche Erlaubnis und die zuständige Genehmigungsbehörde informieren. Diese Angaben sollten mit den Einträgen in der amtlichen Whitelist übereinstimmen.

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Roulette Ratgeber – Spielwissen vertiefen

Wer sich intensiver mit Roulette beschäftigen möchte, findet in unseren Ratgebern weiterführende Erklärungen, fundierte Analysen und praktische Beispiele. Die BesteCasinoGuide-Redaktion untersucht Spielregeln, Einsatzmöglichkeiten und Roulette-Varianten und erläutert die mathematischen Grundlagen hinter Gewinnwahrscheinlichkeiten und Hausvorteil.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf bekannten Roulette-Strategien und Setzsystemen. Wir erklären ihre Funktionsweise, prüfen ihre Grenzen und zeigen, welche Risiken mit ihnen verbunden sind. So helfen unsere Roulette-Guides dabei, Spielmechaniken besser zu verstehen und verbreitete Irrtümer von überprüfbaren Fakten zu unterscheiden.

Wichtige Roulette-Begriffe erklärt

Beim Roulette gibt es zahlreiche Fachbegriffe für den Spielablauf, die verschiedenen Einsatzarten und besondere Spielregeln. Die folgende Übersicht erklärt 14 wichtige Roulette-Begriffe und hilft dabei, die Bezeichnungen auf dem Spieltisch sowie die dazugehörigen Regeln besser zu verstehen.
Begriff Erklärung
Croupier Person, die das Roulettespiel leitet, die Kugel einwirft und den Spielablauf überwacht.
Kessel Roulette-Rad mit nummerierten Fächern, in denen die Kugel zum Stillstand kommt.
Tableau Spielfeld, auf dem die Spieler ihre Einsätze auf Zahlen und andere Wettfelder platzieren.
Plein Einsatz auf eine einzelne Zahl mit einer Gewinnauszahlung von 35:1.
Cheval Einsatz auf zwei benachbarte Zahlen auf dem Tableau. Die Gewinnauszahlung beträgt 17:1.
Transversale pleine Einsatz auf drei Zahlen einer waagerechten Reihe auf dem Tableau. Gewinnauszahlung: 11:1.
Carré Einsatz auf vier Zahlen, die auf dem Tableau ein Quadrat bilden. Gewinnauszahlung: 8:1.
Dutzend Einsatz auf eine der drei Zahlengruppen 1–12, 13–24 oder 25–36. Gewinnauszahlung: 2:1.
Kolonne Einsatz auf eine der drei Zahlenspalten des Tableaus mit jeweils zwölf Zahlen. Gewinnauszahlung: 2:1.
Zero Die grüne Null (0), die beim europäischen und französischen Roulette neben den Zahlen 1–36 vorhanden ist.
Double Zero Zusätzliches grünes Fach (00) beim amerikanischen Roulette, durch das sich der Hausvorteil erhöht.
La Partage Sonderregel, bei der Spieler nach einer Zero die Hälfte ihres Einsatzes auf einfache Chancen zurückerhalten.
En Prison Sonderregel, bei der ein Einsatz auf einfache Chancen nach einer Zero für die nächste Runde gesperrt bleibt. Bei einem anschließenden Treffer wird der Einsatz normalerweise ohne Gewinn zurückgegeben.
Hausvorteil Mathematischer Vorteil des Casinos, der den durchschnittlich erwarteten Verlust im Verhältnis zum gesamten Einsatz beschreibt.

Häufige Fragen zu Roulette

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um Roulette – von den Spielregeln und Kartenwerten über Strategien und Auszahlungen bis hin zum kostenlosen Spielen und der Rechtslage in Deutschland.

Beim Roulette setzen Spieler auf einzelne Zahlen oder bestimmte Zahlengruppen. Anschließend wird die Kugel in den rotierenden Roulette-Kessel geworfen. Das Fach, in dem sie liegen bleibt, bestimmt das Ergebnis. Gewonnen haben alle Einsätze, die dieses Ergebnis abdecken.

Europäisches und französisches Roulette besitzen 37 Zahlenfelder: die Zahlen 1 bis 36 und die Zero (0). Beim amerikanischen Roulette kommt die Double Zero (00) hinzu. Dadurch hat der Kessel insgesamt 38 Zahlenfelder.

Fällt die Zero, verlieren alle gewöhnlichen Einsätze, die die Null nicht abdecken. Bei Varianten mit der La-Partage-Regel erhalten Spieler die Hälfte ihres Einsatzes auf einfache Chancen zurück. Bei En Prison bleibt dieser Einsatz zunächst für die nächste Runde gesperrt.

Beim Roulette unterscheidet man zwischen Innenwetten und Außenwetten. Zu den Innenwetten gehören beispielsweise Plein, Cheval und Carré. Außenwetten umfassen unter anderem Rot oder Schwarz, Gerade oder Ungerade sowie Dutzende und Kolonnen.

Die Auszahlung hängt von der gewählten Einsatzart ab. Ein Treffer auf eine einzelne Zahl bringt einen Nettogewinn von 35:1, auf zwei Zahlen 17:1 und auf ein Dutzend 2:1. Bei Rot oder Schwarz beträgt der Nettogewinn 1:1. Der ursprüngliche Einsatz wird bei einem Gewinn zusätzlich zurückgegeben.

Die Trefferwahrscheinlichkeit richtet sich nach der Einsatzart und der Roulette-Variante. Beim europäischen Roulette beträgt sie für eine einzelne Zahl rund 2,70 % (1 von 37). Bei Rot oder Schwarz liegt sie aufgrund der Zero bei etwa 48,65 % (18 von 37).

Nein. Bekannte Setzsysteme wie Martingale, Fibonacci oder D’Alembert können den mathematischen Hausvorteil nicht beseitigen. Sie verändern lediglich die Einsatzhöhe nach bestimmten Regeln. Bei einem fairen, unabhängigen Spiel beeinflussen vorherige Ergebnisse die Wahrscheinlichkeit der nächsten Drehung nicht.

Einige Online-Roulette-Spiele bieten einen kostenlosen Demomodus mit virtuellem Guthaben an. Damit können Spieler die Regeln, Einsatzarten und Bedienung kennenlernen, ohne eigenes Geld einzusetzen. Nicht jede Roulette-Version verfügt über einen solchen Modus. Besonders beim Live Roulette kann diese Möglichkeit fehlen.

Ja, sofern der Anbieter über die erforderliche deutsche Erlaubnis verfügt und Roulette im genehmigten Vertriebsgebiet anbietet. Rechtlich gehört Roulette zu den Online-Casinospielen, deren Zulassung in die Zuständigkeit der Bundesländer fällt. Eine Erlaubnis für virtuelle Automatenspiele oder eine ausländische Glücksspiellizenz reicht dafür nicht aus.

Ist deine Frage nicht dabei? Schreib uns contact@bestecasinoguide.com.com